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handgefertigt in den slowenischen alpen

Jeder Elan Ski trägt die kleine Aufschrift „Handcrafted in the Slovenian Alps“. Diese wenigen Worte sagen bereits alles. Berge sind eine Quelle endloser Inspiration für jeden Skifahrer, besonders für diejenigen, die sich so sehr in den Skisport verliebt haben, dass sie ihr Leben dem Bau neuer, besserer und leistungsfähigerer Ski gewidmet haben. Der Ingenieur Marko Koziek ist ein besonderer Mensch bei Elan. Bei fast allen revolutionären Innovationen, die Elan in den vergangenen Jahrzehnten auf den Markt brachte, hatte er seine Finger im Spiel und trug wesentlich dazu bei, dass Skifahrer auf der ganzen Welt noch mehr Spaß an diesem Sport haben.

Begunje na Gorenjskem ist eine kleine Stadt, allerdings nur was die Einwohnerzahl und geographische Größe angeht. Aus anderer Sicht ist Begunje eine Hauptstadt, gar eine Metropole. Das Epizentrum der Skiinnovation. Die Menge an wegweisenden Innovationen, die hier entwickelt und von hier aus auf den Markt gebracht wurden, damit Skifahren noch mehr Spaß macht, lässt sich kaum noch abzählen. Jedes Mal, wenn ein neues bahnbrechendes Produkt vorgestellt wurde, dachten die Leute, dass es nicht mehr besser geht. Jedoch entwickelten Elans Ingenieure immer wieder aufs Neue etwas noch Besseres und noch Leistungsstärkeres. Der Zyklus wiederholte sich über Jahrzehnte. Diese Konstanz hätte man fast einmal
wissenschaftlich untersuchen müssen. Eines aber ist klar: Begunje ist die Heimat von Skienthusiasten, die mit einer ungebrochenen Leidenschaft und Liebe forschen, experimentieren und erfinden. Es fällt schwer zu erklären, warum dem so ist. In den vergangenen Jahrzehnten setzte diese Kleinstadt ein unglaubliches Potenzial an kreativer Energie frei, welches heute die Quelle ständigen Fortschritts und immer neuen Innovationen ist.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die magischen, slowenischen Alpen etwas damit zu tun haben. Durch die Fenster der Elanfabrik hat man einen fantastischen Blick auf die Julischen Alpen. An einem schönen Tag wirkt der Gipfel des Triglav nur einen Steinwurf entfernt. In diesen Momenten bekommt man die Antwort auf das slowenische Lied „Slowenien, woher nimmst du deine Schönheit“ von den Avsenik Brüdern, die selbst aus Begunje stammen. Berge sind eine Quelle der Inspiration für jeden Skifahrer. Für die Mitarbeiter bei Elan sind sie aber auch das Testlabor. Die Verbindung zwischen den Menschen und den Bergen ist so eng, dass es schwer ist zu sagen, ob die Berge für ihre Ski geschaffen wurden oder andersrum. Das ist aber letztlich auch nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass die Berge, die Ski und die Menschen bei Elan in perfekter Harmonie zusammenarbeiten.

Liebe zu den Bergen

Das gesamte Ingenieurs- und Entwicklungsteam bei Elan teilt eine tiefe und echte Liebe zu
den Bergen. Marko Kozjek ist stolzer Teil dieses Teams. Er stammt aus dem Dorf Dobrava
pri Kropi, etwa zehn Kilometer von Begunje entfernt, aber sein Leben ist seit früher Kindheit eng mit Elan und Begunje verflochten. Er hat das Herz eines Skifahrers und einen genialen Ingenieursverstand. Dazu lassen seine begnadeten Hände fast alles zum Leben erwecken, wovon sein grenzenloser Innovationsgeist zu träumen wagt. Als Rudi Finžgar seine idealen Mitarbeiter beschrieb, dachte er an Menschen wie Marko Kozjek. Aufgewachsen in der Region entwickelte er in frühen Jahren eine Liebe für die Berge, zuerst als Skifahrer und später als Bergsteiger und Kletterer.

„Die Berge sind wie ein Gespräch mit dir selbst in umwerfender
Umgebung. Du gehst dort hin, um über dein jetziges und zukünftiges Tun nachzudenken.
Dieses teils unerreichbare Gelände der Berge hatte immer einen mystischen Reiz und wenn du den Gipfel erreichst, hast du sofort dieses unglaubliche Gefühl etwas geschafft zu haben. Dort oben gibt es keine schlechten Gedanken. Für mich sind die Berge eine Mischung aus Meditation und einem Test der körperlichen Ausdauer“, sagt Kozjek. Er hat nicht wirklich einen Lieblingsberg, aber am häufigsten wanderte er in den vergangenen Jahren Richtung Jamnik, Bela Peč und Vodiška Planina.

Innovation und der innere Frieden

Wenn wir über Innovationen in der Mehrzahl sprechen, sollten wir anmerken, dass diesen ein komplexer Motivationsprozess vorausgeht. Ohne diesen würden Innovationen nur vereinzelt vorkommen. „Wir müssen jedes Mal unser Gehirn richtig anstrengen, um neue Wege des Denkens zu beschreiten. Neue Sichtweisen und Aspekte helfen enorm, genauso wie Veränderungen in unserer Umwelt. Es passierte mir schon häufig, dass ich an meinem Schreibtisch saß und verzweifelt nach der nächsten Idee suchte, aber keine finden konnte. Anstatt also den immer gleichen Gedankenzyklus durchzugehen, stand ich auf und ging nach draußen. Die direkte Nähe zur Natur hatte einen unglaublich positiven Effekt auf meinen gesamten Denkprozess. So entwickelte sich die richtige Lösung fast wie von selbst“, sagt Kozjek, der selbst ein Meister des Handwerks ist. Er baut nicht nur seine eigenen Skier, sondern besitzt auch eine Werkstatt mit Drehbank. Nahezu jedes Möbelstück in seinem Zuhause hat er selbst gefertigt, angefangen beim Bett bis hin zum Esszimmertisch. Er baute sich eine Solaranlage sowie jede Menge Anbauten für seinen Traktor. Marko Kozjek ist Luft- und Raumfahrtingenieur und ein Meister darin, Ideen zum Leben zu erwecken. Das ist sein riesiger Vorteil. Es ist eine Sache gute Ideen zu haben, aber eine völlig andere Herausforderung, diese dann auch noch umzusetzen. Er kann beides. Er arbeitet hauptsächlich an den kleinen Details, welche am Ende den entscheidenden Unterschied machen.

Einstellung zum Handwerk

Heutzutage wird der Begriff “handgefertigt“ oft missbraucht. Es ist sehr wichtig, dass Handarbeit die Qualität eines Produktes erhöht. Es gibt immer eine Balance zwischen Produkten, die per Hand gefertigt werden sollte und solchen, die eher nicht. Es ist offensichtlich, dass es bei Produkten, die zu hunderttausenden massengefertigt werden, keinen Sinn macht. Wann immer ein Produkt in Handarbeit gebaut werden soll, muss man gleichzeitig auch die Grenzen im Auge behalten, die Herangehensweise anpassen und neue Lösungen finden. „Wir planen unsere Produkte ganz bewusst so, dass sie durch Handarbeit ihren finalen Schliff bekommen können. Das bedingt, dass beide Seiten, sowohl Ingenieure als auch diejenigen, die unsere Skier letztlich im Werk bauen, in den Prozess involviert werden. Deshalb verbringe ich viel Zeit in der Fabrik mit den Menschen, die unsere Skier in Handarbeit bauen. Immer wenn wir uns zusammensetzen, finden wir ein paar Details, die noch weiter verbessert werden können“, fügt Marko Kozjek an. Handwerk bedeutet auch die Koordination, das Vertrauen und die enge Verbindung aller an dem Skibauprozess beteiligten Menschen. Deshalb tragen alle Elan Ski stolz die Aufschrift „Handcrafted in the Slovenian Alps“. „Ich kann mit Sicherheit sagen, dass mindestens 60% unseres Fertigungsprozesses bei unseren Skiern mit der Hand erfolgen. Es ist definitiv mehr Handarbeit als maschinelle Arbeit im Einsatz. Für uns ist „handgefertigt“ viel mehr als nur ein schön klingendes Wort. Es beschreibt unsere Art des Denkens, unsere Lebensart und unseren Stolz. Ich bin sicher, dass es in jedem Teil steckt, das wir herstellen.“, sagt Marko Kozjek mit einem zufriedenen Lachen.